Warum jedes Unternehmen einen eigenen Content-Hub haben sollte

Tagtäglich konsumieren User viele unterschiedliche Inhalte im Netz. Um für diese User eine zentrale Anlaufstelle einzurichten, ist ein eigener Content-Hub sinnvoll. Dieser Artikel erklärt, worum es sich dabei handelt – und warum jedes Unternehmen einen Content-Hub haben sollte.

Content Hub – Plattform für digitale Inhalte

Ein gut durchdachter Content Hub beschäftigt sich mit allen relevanten Fragen, Wünschen, Problemen und generellen Bedürfnissen der Nutzer. Solch ein Hub bietet den Kunden das, was sie in ihrer momentanen Situation benötigen – seien es Text-, Audio- oder Bildformate. Anstatt dem Kunden also die Präsenz auf unterschiedlichen Kanälen anzubieten, leitet ein Content Hub auf eine zentrale Anlaufstelle weiter. Dort beginnt die umfangreiche Customer Experience des Kunden, wobei ein Unternehmen gleichzeitig die Hoheit über alle verfügbaren Inhalte beibehält.

Wie lange die Reise dabei ausfällt, hängt stark vom Aufbau des jeweiligen Content Hubs ab. Idealerweise reicht sie so weit, dem Nutzer zu einem Thema alles Wichtige anzubieten. Unterschiedliche Themenbereiche, die sich quasi wie von selbst zu einem ganzheitlichen Ökosystem zusammenfügen, können dabei hilfreich sein.

Content Hub garantiert viele Vorteile

Ein Content Hub einzurichten, beschert einem Unternehmen langfristig viele Vorteile. Dazu gehört beispielsweise die genannte Autorität, die das eigene Unternehmen in dessen Marke stärken. Gleichzeitig erhöhen die verfügbaren Inhalte die Reichweite der Firma immens. Dabei fällt die virale Verbreitung viel höher aus als bei anderen Inhalten, da es sich nicht um kalte Kennzahlen handelt, sondern der Dialog mit anderen im Vordergrund steht. Im Gegensatz zu fremdartigen Netzwerken ändert sich die Beschaffenheit eines Content Hubs nicht grundlegend. Auf diese Weise behalten Unternehmen immer die Kontrolle über ihre zur Verfügung gestellten Inhalte, anstelle nach jedem Schritt reagieren zu müssen.

Mit einer Content Hub zu mehr Traffic kommen

Viele Unternehmen, die Produkte verkaufen, begehen dabei einen entscheidenden Fehler: Sie generieren lediglich Inhalte, die auf ihre Produkte abzielen. Ein Content Hub erweitert den eigenen Horizont auch dahingehend, markenfremde Themenbereiche einzubeziehen. Fachfremde Artikel oder auch emotionale Erfahrungsberichte aus erster Hand sind den bloßen Produktbeschreibungen in einer Hinsicht überlegen: Sie transportieren Geschichten, die die Kunden zum Weiterlesen bewegen.

Sind die Inhalte folglich hochwertig und nützlich aufbereitet, werden sich User bei bestimmten Interessengebieten immer weiter klicken. Die daraus folgenden Resultate können sich oft sehen lassen: Mit einer Content Hub generieren Unternehmen eine größere Reichweite, reduzieren die Absprungrate der Kunden und positionieren sich weit über ihre Angebote hinaus als erfahrene Branchenexperten.

Wichtiger Knotenpunkt beim internen und externen Linkaufbau

Auch für die Suchmaschinenoptimierung fungiert ein Content Hub als wichtige Schnittstelle: Sofern intelligent und stark verlinkt wird, kann die eigentliche Unternehmensseite gestärkt werden. Dieser Aspekt gilt insbesondere für Online-Shops und Online-Plattformen, die spezielle Produkte und Kategorien verlinken.

Gleichzeitig hilft der Content Hub dabei, die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden besser verstehen zu lernen. Angeklickte Inhalte geben Aufschluss darüber, für welche Themen sich die hauptsächliche Zielgruppe interessiert. Somit kann der Content Hub auch ein möglicher Ausgangspunkt sein, um geplante Themen optimal auf die Zielgruppe abzustimmen.

Leads und Neukundenkontakte herstellen

Ein gut durchdachter Content Hub schafft es idealerweise nicht nur, die eigenen Kunden nachhaltig zu begeistern – e vermag es ebenso, neue Bestandskunden oder gar Kontakte aus dem B2B-Bereich auf sich aufmerksam zu machen. Ein wichtiger Baustein ist hierbei ein strategisches, kontinuierlich fortgeführtes E-Mail-Marketing. Ein sogenanntes „Freebie“ in Form von White-Papers oder kostenlosen Kursen animiert die Kunden dazu, sich mit einem abonnierten Newsletter auf dem Laufenden zu halten. Content Hub erstellen ist nicht so schwer wie gedacht Es ist wichtig, bei der Erstellung einer Content Hub systematisch vorzugehen. Zunächst stehen einem Unternehmen drei unterschiedliche Herangehensweisen offen:

  • Der neue Content Hub kann unter der eigenen Marke laufen, was die einfachste Variante ist.
  • Es ist ebenfalls möglich, einen eigenen Markennamen zu wählen, aber das persönliche optische Branding beizubehalten.
  • Der umfangreichste Schritt wäre, eine neue eigenständig Marke als Content Hub zu entwickeln.

Fazit: Warum ein Unternehmen in eine Content Hub investieren sollte

Bei einer Content Hub handelt es sich um nichts anderes als um eine Schaltzentrale, ein Ort, an dem sich die Inhalte Zuhause fühlen. Inhalte sind in diesem Ablageort leicht auffindbar und beantworten alle wichtigen Fragen der Nutzer, ohne sich aufzudrängen. Dennoch sind die Inhalte jederzeit präsent, von überall aus zugänglich und mit Suchmaschinen einfach auffindbar.

Dieses Vorgehen erhöht die eigene Reichweite immens, da sich die Nutzer überwiegend auf der Content Hub aufhalten, anstatt die Inhalte der eigenen Website zu besuchen. Dementsprechend bietet eine vollumfängliche Content Hub den Nutzern einen derartigen Mehrwert, dass sie sich mit den Angeboten und Leistungen von Websites auf einer Ebene bewegt.

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