4 übliche Abrechnungsmodelle für Homepage Werbung

Montag, März 15, 2010
Autor: homepage
Kategorien: Geld verdienen
  • Pay per View (PPV)/Tausender Kontakt Preis (TKP)
  • Pay per Click (PPC)
  • Pay per Lead (PPL)
  • Pay per Sale (PPS)

Pay per Sale

Es gibt verschiedene Modelle, mit denen üblicherweise Werbung auf Homepages abgerechnet wird. Wenn man beispielsweise Werbung für Webshops macht, bekommt man üblicherweise als Provision einen bestimmten Prozentsatz vom Rechnungsbetrag den Bestellungen des Kunden, den man über seine Homepage an den Shop vermittelt hat. Diese Variante heißt Pay per Sale (PPS), weil man nur dann eine Provision bekommt, wenn der Shop auch ein Produkt verkauft. Im Fall von PPS trägst du als Affiliate (Homepage Betreiber) volles Risiko (Bezahlung nur im Erfolgsfall) und solltest deshalb darauf achten, dass die Bezahlung (wenn es denn eine gibt) entsprechend hoch ist.

Pay per Lead

Pay per Lead (PPL) ist beispielsweise bei Communities (Singlebörsen) üblich. Dort bekommt man meist immer dann eine Provision, wenn man einen User vermittelt hat, der das Anmeldeformular komplett ausgefüllt und sich mindestens einmal angemeldet hat. In diesem Fall trägt der Merchant (Partnerprogramm Betreiber) schon ein höheres Risiko, weil der angemeldete User vielleicht niemals etwas in der Community bezahlen wird. Merchants bezahlen Affiliates beim PPL zwar immer noch ganz gut, aber natürlich lange nicht mehr so gut, wie beim PPS.

Pay per Click und Pay per View

Pay per Click und Pay per View werden von Partnerprogramm Betreibern meistens für Branding Kampagnen (also zur Steigerung der Markenbekanntheit) eingesetzt. Es geht ihnen dabei also oft hauptsächlich darum, dass Werbung mit der eigenen Marke möglichst viel gesehen wird und weniger darum, durch diese Werbung Verkaufsabschlüsse zu generieren. Da es hier beim Traffic eher um Masse als um Klasse geht (Beim PPV natürlich noch schlimmer als bei PPC) sind die, an die Affiliates gezahlten, Provisionen tendenziell eher niedrig. Affiliates setzen PPC und PPV Werbung daher meistens nur zur Restplatz-Vermarktung ein; also quasi nur dann, wenn sie für eine Werbefläche sonst keine bessere Werbung/Werbepartner haben.

Womit verdiene ich als Affiliate am meisten Geld?

Das Risiko, dass auf der Webseite/Shop deines Partners ein Verkaufsabschluss durch die Werbung auf deiner Homepage generiert wird, entscheidet maßgeblich darüber, wie gut du für die Werbung bezahlt wirst. Je mehr Risiko du durch das Abrechnungsmodell als Affiliate übernimmst, dass du nichts bekommst, wenn kein Verkaufsabschluss zu Stande kommt, um so besser musst du im Erfolgsfall bezahlt werden. Je mehr Risiko du übernimmst, um so stärker solltest du darauf achten, dass das Thema deiner Seite und das Thema des Partnerprogramms zusammen passen. Denn je besser Homepage Thema und Homepage Werbung zusammen passen, um so eher werden deine Besucher auf die Werbung klicken und auf der Webseite des Anbieters etwas kaufen. Wenn dein Homepage Thema andererseits nichts oder nur wenig mit deiner Homepage Werbung zu tun hat, wirst du nicht wahnsinnig viel Geld dadurch verdienen können. Das ein oder andere PPC oder PPV Partnerprogramm / Werbenetzwerk wird dir vielleicht noch ein paar Euro bringen, was oft dann schon die beste Lösung ist.

Eine Reaktion zu “4 übliche Abrechnungsmodelle für Homepage Werbung”

Kommentare:
  1. Walther schrieb am 19. April 2010

    Hej Micha,

    prima Blog und sehr hilfreich.

    Kannst Du bei Gelegenheit mal einen Beitrag über TKP schreiben? Mich interessiert vor allem, was man verlangen kann. Ich habe TKP von 5 bis 90 Euro im Internet gefunden. Wie legt man als Website-Betreiber einen „vernünftigen“ TKP fest? Wovon ist der abhängig (Zielgruppe, Qualität der eigenen Website, Größe des Banners …)?

    Dank und Gruß aus Schweden

    Walther